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Gebetszettel
zu Beginn des Jahres 2002
Teil 1: Vor allem für die Klassen 5 bis 81.
Die dunkle Nacht ist nun vorbei. Die helle Sonne leuchtet neu. Ich bin gesund
und stehe auf. Herr, segne meinen Tageslauf. Wie fröhlich bin ich aufgewacht,
wie hab’ ich geschlafen sanft die Nacht. Hab Dank im Himmel, du Vater mein,
dass du hast wollen bei mir sein. Behüte mich auch an diesem Tag, dass mir kein
Leid geschehen mag. Amen. 2.
Guter Gott, du hast uns Menschen die Erde anvertraut. Wir wollen sie lieben, uns
sinnvoll von ihr ernähren, sie schön erhalten und auf ihr in Frieden
zusammenleben. Hilf uns dabei, dass wir deinen Auftrag gut erfüllen. Amen. 3.
Gott Vater, sei du um uns wie die Luft, die wir atmen. Herr Jesus, geh mit uns
wie ein Freund, dem wir vertrauen. Heiliger Geist, wirke in uns wie ein Lied,
das die Angst vertreibt. Amen. 4.
Guter Gott, jeder Tag ist ein Geschenk von dir. Auch der heutige. Wir wollen ihn
dankbar aus deinen Händen annehmen und verantwortungsvoll leben. Du bist an
unserer Seite in schönen und schwierigen Augenblicken. Nichts soll uns trennen
von dir. Auch das nicht, was uns heute schwer fällt oder misslingt. Du kannst
alles zum Guten wenden. Wir vertrauen dir. Amen. 5.
Es ist schön, in einer Gemeinschaft zu leben, wo jeder Mensch geachtet und
niemand beiseite geschoben wird, wo man keine Angst haben muss und ehrlich sein
kann, wo es nach jedem Streit eine Versöhnung gibt, wo man sich von Tag zu Tag
besser versteht. Herr Jesus, gib uns deinen guten Geist, damit wir einen solche
Gemeinschaft werden. Amen. 6.
Herr, du bist mein Freund, wenn mir das Leben Spaß macht, und du bist mein
Freund, wenn ich traurig bin. Du bist mein Freund, wenn ich stolz sein kann auf
mich, und du bist mein Freund, wenn ich versagt habe. Du bist mein Freund alle
Tage meines Lebens, Amen. 7.
Wenn viele kleine Leute an vielen kleinen Orten viele kleine Schritte tun, dann
verwandelt sich das Antlitz unserer Erde. Amen. 8.
Gott unser Vater, du liebst uns und schenkst uns deine Gnade, Trost und
Zuversicht. Richte unsere Herzen auf und stärke uns in jedem gutem Werk und
Wort. Amen 9.
Lieber Gott, wieder erwartet uns ein neuer anstrengender Schultag. Doch wie
sollen wir an ihn herangehen? Niemand von uns weiß, was uns heute widerfahren
wird. Deshalb bitten wir dich, uns auch heute wieder beiseite zu stehen und uns
zu helfen, das Beste aus diesem Tag zu machen. Amen. 10.
Herr, oft sehen wir uns nur selbst und unsere Probleme. Wir fühlen uns schon
nach Kleinigkeiten am Boden zerstört und werden blind für die Probleme
anderer. Die Probleme unserer Freunde und
derer, die wir als Feinde bezeichnen. Lieber Gott, hilf uns anderen zu helfen zu
können. Amen 11.
Guter Gott, viel ist in diesem Schuljahr schon passiert. Während sich einige
von uns schon darauf konzentrieren, was sie nächstes Jahr machen möchten,
denken andere noch an das letzte Jahr zurück, was sie früher noch gemacht
haben und wie damals noch der Unterricht ablief. Doch eigentlich sollten wir uns
nun auf das hier und jetzt konzentrieren , damit wir heute eine gute Leistung
vollbringen. Teil
2: Vor allem für die Klassen 9 bis 13
1.
Aus Psalm 20: Der Herr erhöre dich am Tag der Not, er sende dir Hilfe vom
Heiligtum, er schenke dir was dein Herz begehrt und lasse alle deine Pläne
gelingen. Amen. 2.
Ein bisschen mehr Friede und weniger Streit. Ein bisschen mehr Güte und weniger
Neid. Ein bisschen mehr Wahrheit immerdar und Hilfe in jeder Gefahr. Ein
bisschen mehr "wir" und weniger "ich". Ein bisschen mehr
Kraft, nicht so zimperlich. Und viel mehr Blumen während des Lebens, denn auf
den Gräbern da sind sie vergebens. Amen. 3.
Ich bin eine goldene Flechte der Sonne des Orients. Mein Lager ist die Bahn des
Mondes. Ich bin ein Ton aus der Musik des Meeres, aus der Melodie der Ewigkeit.
Ich bin ein Abbild der himmlischen Welt in einer vergänglichen Welt. Ich bin
von dir dem Unendlichen und zu dir werde ich zurückkehren. Amen. 4.
Liebe ist das, was unbegrenzt ist. Sie hat einen Anfang und kein Ende, kein
Davor und kein Danach. Liebe war immer, ist immer, und wird immer sein. Amen. 5.
Die Freude ist nicht nur eine Frage des Temperaments im Dienst an Gott und an
den Menschen. Freude zu haben ist immer etwas Schwieriges, gerade das ist ein
Grund mehr, weshalb wir uns bemühen sollten, dass wir sie finden und dass sie
in unseren Herzen wächst. Gott lass uns fröhlich sein! Amen. (von Mutter
Teresa) 6.
Machen wir uns heute neu bewusst, wie sehr Gott jeden von uns liebt. Diese
Liebe, die so groß, so echt und so lebendig ist, beginnt in unseren Herzen. Wir
sind geschaffen, um zu lieben und geliebt zu werden, denn die Werke, die unsere
Liebe zum Ausdruck bringen sind ein Weg zum Frieden. Amen. (von Mutter Teresa) 7.
Ich sollte nicht beurteilen, wie Gott an mir handelt, ich will nicht die
Schritte zählen, die er mich machen lässt. Ich bitte ihn einfach darum, dass
er mir hilft immer den richtigen Weg zu finden, doch wie diese Hilfe aussieht,
darüber kann nur er befinden. Amen. 8.
Bevor wir uns ein Bild über andere machen und diese verurteilen, sollten wir
uns zuerst selbst gut kennen, die guten wie die schlechten Seiten, denn jeder
von uns hat viel Gutes und viel Schlechtes an sich. Amen. 9.
Die Freude unseres auferstandenen Herrn sei die Kraft bei eurer Arbeit der Weg,
der euch zum Vater führt, das Licht, dass euch leitet und das Brot eures
Lebens. Amen. (von Mutter Teresa) 10.
„Gott sieht die Enden der Erde und schaut alles, was unter dem Himmel ist.“
(Hiob 28.24) So schau auch auf mich, damit ich weiß, dass ich nicht alleine
bin. Amen. 11.
Aus Psalm 23: Der Herr ist mein Hirte, nichts wird mir fehlen. Er lässt mich
lagern auf grünen Auen und führt mich zum Ruheplatz am Wasser. Muss ich auch
wandern in finsterer Schlucht, ich fürchte kein Unheil, denn du bist bei mir,
dein Stock und dein Stab geben mir Zuversicht. Amen. (erstellt
von den Schülerinnen und Schülern der Klasse 10b im Schuljahr 2001/02) |
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