Die Hitlerjugend

Die Hitlerjugend wurde 1926 am 2. Reichsparteitag der NSDAP gegründet. Kurz nach der Gründung wurde die HJ der SA unterstellt war jedoch in der Weimarer Republik als politische und konfessionelle Jugendorganisation noch relativ unbedeutend. Die HJ war eine Jugendorganisation die zum Konzept Hitlers gehörte um alle Lebensbereiche ideologisch zu kontrollieren und zu beherrschen. Folgerichtig war die HJ dazu da um die Jugend im Sinne des Nationalsozialismus zu erziehen. Das Schwergewicht vor der Machtübernahme lag bei der  Unterstützung der Partei, jedoch  gab der Vorsitzende der HJ Baldur von Schirach nach der Machtübernahme 1933 das neue Ziel der HJ vor: Die HJ sollte von nun an die einzige Jugendorganisation sein. Andere Jugendorganisationen wurden entweder eingegliedert oder verboten. Auch wurde die HJ in Jungvolk (10-14jährige), Hitlerjugend(14-18j.), Jungmädelbund(10-14j.) und Bund Deutscher Mädel unterteilt. Die HJ war nun für alle Jugendlichen verpflichtend und war außerhalb der Schule und des Elternhauses für die Erziehung zuständig.  Nach dem neuen Gesetzt war Jugenddienst gleichgeordnet  mit Arbeitsdienst und Wehrpflicht.

Einmal wöchentlich traf sich die Jugend zu sogenannten Heimatabenden und Sportnachmittagen.. Zum Programm gehörten unter anderem das gemeinsame Hören von propagandistischen speziell für die Jugend produzierten Radiosendungen sowie die Vermittlung von Gefolgschaftstreue, Kameradschaft, Pflichterfüllung ,Willensstärke, Leistungsfähigkeit und einer paramilitärische Ausbildung. Dies alles diente der Erziehung und Schulung im Sinne Hitlers und der Rekrutierung von neuen Soldaten. Die NSDAP nannte dies: „körperlich-geistige sowie sittliche Erziehung der Jugend“. Die HJ organisierte außerdem Ausflüge, Ferienlager, Sportveranstaltungen und verschiedene Feierstunden. Wer einen Heimatabend oder andere Veranstaltungen versäumte konnte bestraft werden oder die Eltern mussten dafür haften.

Im Zweiten Weltkrieg beteiligte sich die HF an diversen Hilfsdiensten. Dazu gehörten Aufräumaktionen, Kleidersammelaktionen ,das Winterhilfswerk  sowie die Kinderlandverschickung.

Schule

Die Schule stand natürlich auch unter der Überwachung der Nationalsozialisten. Schulmaterial war so angeordnet, um die NSDAP zu stützen. So stand die Jugend unter ständigem Einfluss der NSDAP, sei es in der Schule oder der HJ und wurde völlig im Sinne dieser erzogen.

 

Philipp Andris

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