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Im Isolator ist diese gesperrte Zone sehr breit, so dass die
Elektronen fest gebunden sind: er leitet nicht!
| Im Leiter ist diese gesperrte Zone gleich Null, so dass die
Elektronen nicht fest gebunden sind: er leitet!
| Im Halbleiter ist diese gesperrte Zone schmal, so dass die
Elektronen locker gebunden sind: er leitet, wenn man den Elektronen etwas
Energie zuführt! | |
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Um diese Eigenleitung des Halbleiters zu verbessern, wird er dotiert.
Bsp.: der Halbleiter Silizium hat vier Valenzelektronen.
Legt man nun jeweils eine Spannung an, so
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Berühren sich ein p-dotierter und ein n-dotierter Halbleiter, so tritt ein Gleichrichtereffekt auf, Strom wird nur in einer Richtung durchgelassen!

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Durchlassrichtung: |
Minuspol am n - Leiter! |
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Sperr-Richtung: |
Pluspol am n - Leiter |
In Durchlassrichtung:
Elektronen vom Minuspol wandern zum n-Leiter, da sie von der positiven Überschussladung
angezogen werden. Dort wandern die beweglichen Elektronen zur Grenzschicht, wo
sie mit den beweglichen Löcher des p-Leiters rekombinieren. Da von außen
immer negative und positive Ladungen nachgeliefert werden, fließt
kontinuierlich Strom.
Anwendung:
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Gleichrichten von Wechselspannung (nur bei Polung in Durchlassrichtung fließt ein Strom)
| Solarzelle: Wird der p-Leiter mit Licht bestrahlt, kann ein Elektron ins Leitungsband "springen", dieses wandert zum n-Leiter mit seiner positiven Überschussladung: es kann ein Strom fließen.
| LED: Legt man eine hohe äußere Spannung an, so rekombinieren in der Grenzschicht viele Elektronen und Löcher. Dabei wird Energie frei, die in Form von Licht entweicht (ohne Wärmeverluste!!). |
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NPN-Transistor (bzw. PNP-Transistor, je nach Schichtfolge):
Ziel: Steuerung von Strömen durch kleine Spannungen (wie bei der Triode)
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Wird zwischen Basis und Emitter eine Spannung in Durchlassrichtung zwischen 0 und 0,8 V angelegt, so fließt dort ein Strom, d.h. viele freie Elektronen des Emitters gelangen in die Grenzschicht zur Basis hin.
| Ist nun die Basis sehr dünn und gibt es dort nur eine geringe Dotierung, also wenig Löcher, diffundiert ein großer Teil der Elektronen zum Kollektor, wo sie vom Pluspol angezogen werden. |
Damit fließt nur ein kleiner Basisstrom, aber ein großer Strom von E nach C.
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Ist zwischen Basis und Emitter keine richtig gepolte Spannung angelegt, fließt also kein Basisstrom, so fließt auch kein Strom zwischen Emitter und Kollektor, da der Elektronenmangel im Emitter schnell aufgefüllt ist, der Elektronenüberschuss (bzw. Löchermangel) in der Basis aber nicht "abgesaugt" wird, so dass keine Löcher zum rekombinieren vorhanden sind (bzw. der Elektronenüberschuss den Zufluss weiterer Elektronen vom Emitter verhindert), also keine Elektronen vom Emitter zum Kollektor fließen. |
Wirkung: Mit dem Basisspannung lässt sich der Emitter-Kollektor-Strom steuern und verstärken!
"Wassermodell": Wasser im kleinen Kanal öffnet Schleuse im breiten Kanal!
Vergleich mit der Triode:
Anwendung:
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Schalter: "Aus", wenn falsche Polung zwischen E und B
| Verstärkung: Kleine Änderungen am Basisstrom führen zu großen Änderung am Emitter-Kollektor-Strom
| Aus vielen Transistoren lassen sich beliebige logische Aussagen Schaltungen aufbauen, womit Rechnungen durchgeführt werden können, deren Ergebnisse gespeichert werden können, ...: ein Computer besteht aus unzähligen Transistoren auf engstem Raum! |












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Last Update: 06.09.03
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