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1.) Darstellung von harmonischen Schwingungen: ZeigerdiagrammEine harmonische Schwingung hat als Funktionsgleichung s(t) =
2.) Überlagerung zweier Sinusschwingungen bei gleicher FrequenzGegeben: s1(t) = Die Winkelfrequenz ist dieselbe, die Amplitude ist verschieden, die Funktionen sind um Dj gegeneinander phasenverschoben. Ziel: Wie sieht die Funktion s(t) = s1(t) + s2(t) aus? Es gibt nun drei Möglichkeiten: a) Mithilfe der Additionstheoreme für Sinus und Kosinus die Lösung errechnen. (Umständlich!) b) Mithilfe eines Computers die Funktion plotten. (Bequem, aber es gibt keine
saubere Funktionsgleichung!) Wir erkennen: Die Summe hat dieselbe Winkelfrequenz w
(Periode T) aber unterschiedliche Amplitude und Phase. c) Mithilfe der Zeigerdarstellung die Lösung zeichnerisch
ermitteln. (Unser Vorgehen!) Es ergibt sich wieder eine Sinusschwingung mit gleicher Winkelfrequenz aber veränderter Amplitude und Phasenverschiebung. Spezialfälle: (i)
Maximale Verstärkung: Dj = 0 Þ
a = 0; Amplituden werden addiert(ii) Maximale Abschwächung: Dj = p Þ a = 0; Amplituden werden subtrahiert (bei gleichen Amplituden ergibt sich vollständige Auslöschung) (iii) Phasenverschiebung
3.) Überlagerung zweier Sinusschwingungen bei verschiedener Frequenz: SchwebungGegeben: s1(t) = Ziel: Wie sieht die Funktion s(t) = s1(t) + s2(t)
aus? Bsp.: Zwei Stimmgabeln, die geringfügig unterschiedliche Frequenz haben, erzeugen gemeinsam einen Ton, der periodisch lauter und leiser wird. In der Zeigerdarstellung können wir wie bei (2.) vorgehen. Der Unterschied ist: Die Phasenverschiebung zwischen beiden Schwingungen Dj hängt von der Zeit ab. Bei
t = 0 ist Dj = 0, die Schwingungen verstärken
sich also maximal.Dann wird Dj größer, da der eine Zeiger vorauseilt (z. B. Zeiger 2 bei w2 > w1. Die Differenz w2 - w1 gibt an, wie schnell sich Dj ändert: Dj = (w2 - w1) t Bei Dj = p sind die Zeiger gerade entgegengesetzt, schwächen sich also maximal ab. Bei Dj = 2p sind die Zeiger wieder "in Phase", verstärken sich also maximal. Fragen wir nach der Zeit T, in der Dj = 2p ist: 2p = (w2 - w1) T Die Winkelfrequenz w =2p/T der Schwebung ist also: w = w2 - w1.
4.) Begründung für Zeigeraddition:
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Last Update: 06.09.03
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