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Auch als Powerpoint-Präsentation (ca. 346 kB) erhältlich! Vorgehen der Chemie (Faraday)Vorbemerkung: 2.) Das Mol-Volumen idealer Gase beträgt 22,414 dm³ . 3.) Wasserstoffgas hat die chemische Formel H2 , besteht also aus zwei Wasserstoffatomen. Ein Mol Wasserstoffgas enthält also 2 · 6,022 · 1023 Atome. 4.) Wasser hat die chemische Formel H2 O, besteht also aus zwei Atomen Wasserstoff, einem Atom Sauerstoff. 5.) Elektrolyse: Positive und negative Ionen wandern zu den Elektroden und nehmen Elektronen auf bzw. geben überschüssige Elektronen ab. 6.) Knallgaszelle: Fließt Strom durch eine Knallgaszelle, so wird Wasser in 1/3 (doppelt) negative Sauerstoff-Ionen und 2/3 (einfach) positive Wasserstoff-Ionen (also Protonen) zersetzt. Es bildet sich daraus Sauerstoffgas (O2) und Wasserstoffgas (H2).
Durchführung: 2.) Um 22,414 dm3 Wasserstoff zu erzeugen, muss man 22414 / 0,116 C » 193 000 C Ladung fließen lassen. 3.) Damit transportieren 2 · 6,022 · 1023 Wasserstoff-Ionen die Ladung 193 000 C. 4.) Ein Wasserstoff-Ion, also ein Proton, hat damit die Ladung q = 193 000 / (2·6,022·1023) C = 1,602 · 10-19 C. 5.) Da ein Wasserstoffatom elektrisch neutral ist und aus einem Proton und einem Elektron besteht, hat auch ein Elektron die Ladung q = 1,602 · 10-19 C.
Vorgehen der Physik (Millikan)Ziel: Unklar bleibt, ob die chemische Bestimmung nur einen Mittelwert liefert, ob es also Elektronen bzw. Protonen z. B. mit 0,5 e und 1,5 e gibt. Ergebnis: Der amerikanische. Physiker R. A. Millikan veröffentlichte 1911 eine Meßmethode, die nachwies, dass ein Elektron die Ladung e hat und dass es nur ganzzahlige Vielfache der Elementarladung gibt, z. B. hat ein a-Teilchen die Ladung 2 e. Vorgehen:
Millikan untersuchte das Verhalten von fein zerstäubten Öltröpfchen (beim
Zerstäuben erhalten die Tröpfchen positive oder negative Überschussladungen)
in Luft, die in einem luftgefüllten Kondensator bewegen. Er bestimmt ihre
Sinkgeschwindigkeit bei U = 0 und ermittelt die Spannung, wenn ein Tröpfchen
schwebt ( v = 0).
Berechnung: 2.) Idealisierung: Kugelförmige Öltröpfchen: V = 4/3 p r3 3.) Mit der Dichte r von Öl (z.B. 983 kg/m³) ergibt sich ein Zusammenhang von Gewichtskraft und Radius: G = m g = r V g = 4/3 p r3r g 4.) Ohne angelegte Spannung sinkt das Öltröpfchen gleichförmig mit der
Geschwindigkeit v. Es gilt: FR = G und somit 6 p
h r v = 4/3 p r3r
g. 5.) Mit richtig eingeregelter Spannung U kommt das Tröpfchen zur Ruhe. Es
gilt: FR = 0 und G = Fel Û
G = q U/d Û q = G d/U. 6.) Millikan erhielt als Ergebnis nur q = 1 e, 2 e, 3 e, 4 e ...
(Nebenbemerkung: Heute hat man Quarks nachgewiesen, Bestandteile der Protonen, die 2/3 bzw. 1/3 e haben.) Extra für den atomaren Bereich führt man eine neue Energieeinheit ein:
Aufgabe zum Millikan-Experiment (Dorn-Baader S. 28/29 nach Aufgabe 1): |
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Last Update: 06.09.03
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