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Leistung - Effektivwerte | Phase -
Amplitude
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Zuerst
einige allgemeine Beziehungen im Wechselstromkreis mit Widerstand R:
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Spannung
U(t)
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Strom
I(t)
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Leistung
P(t)
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Die
Leistung im Wechselstromkreis schwankt somit zwischen der maximalen
Leistung Pmax = Û/R
und 0.
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Interessant
ist aber die Frage nach der mittleren Leistung (mit der z. B. eine
Glühlampe betrieben wird). Dazu mittelt man die Leistung über eine
Periode T = 2π/ω
.
Dazu
berechnet man für eine Periode die Fläche unter der Kurve und
teilt durch die Periode (man such also ein Rechteck mit dem selbem Flächeninhalt
wie die P(t)-Kurve.
Aus
der Zeichnung erkennt man schon, dass die mittlere Leistung gerade
die Hälfte der maximalen Leistung ist.
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Nun
stellt sich die Frage, welche Spannung - die sogenannte
Effektivspannung - wir in einem Gleichstromkreis für dieselbe
Leistung anlegen müssten.
Damit
erhalten wir die effektiven Werte, indem wir die Amplituden durch
Wurzel von 2 teilen.
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Anwendung:
In der Steckdose liegt eine Wechselspannung mit dem Effektivwert von 230
V, also hat die Spannung eine Amplitude von Û = √2
∙
230 V ≈
325 V
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Als
nächstes betrachten wir die Leistung im C-Kreis. Dort „kommt der
Strom vor der Spannung“, also ist nach links um eine viertel
Periode verschoben.
Wie
die unten stehende Zeichnung erkennen lässt, schwankt die Leistung
um Null:
P
> 0: Leistungsaufnahme, der Kondensator wird aufgeladen, Energie fließt
ins E-Feld .
P
< 0: Leistungsabnahme, der Kondensator wird entladen, Energie fließt
zurück ins Netz.
Im
Mittel ist die Leistung Null!!
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Im
(idealen) L-Kreis ( R = 0) ergibt sich ähnliches Bild.
Hier
„kommt die Spannung vor dem Strom“, also nach linksverschoben.
Wie
die unten stehende Zeichnung erkennen lässt, schwankt die Leistung um
Null:
P
> 0: Leistungsaufnahme, die Spule wird aufgeladen, Energie fließt ins B-Feld .
P
< 0: Leistungsabnahme, die Spule wird entladen, Energie fließt zurück
ins Netz.
Im
Mittel ist auch hier die Leistung Null!!
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Bei
einer beliebigen Phasenverschiebung zwischen Strom und Spannung
schwankt die Leistung nicht symmetrisch zur t-Achse.
Die
mittlere Leistung wird mit dem Leistungsfaktor
cos(φ) berechnet.
Im
Ohmschen Stromkreis ist dieser Faktor 1, im reinen C- oder L-Kreis 0.
(Dort spricht man auch von Blindstrom).
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Bem.: Der „Normalverbraucher“ muss nur die tatsächlich
genutzte Leistung bezahlen (also die mittlere Leistung).
Für Großkunden gibt es aber ein
Extraentgelt, da vom Elektrizitätswerk ja auch die Leistungsspitzen
aufgebracht werden müssen. Dies wird in Sonderzählern abgelesen.
2.)
Phase und Amplitude im Wechselstromkreis
(Sehr viel einfacher lässt sich dies mit den Zeigerkonzept entwickeln!)
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Nachdem
wir genügend Erfahrung mit DERIVE gesammelt haben, können wir nun
den allgemeinen RLC- Kreis (seriell) berechnen.
Ausgangspunkt
für die Reihenschaltung ist stets der Strom, da an allen Bauteile
stets dieselbe Stromstärke fließen muss.
Die einzelnen Teilspannungen lassen sich nun jeweils aus ihren Formeln
berechnen.
Die anliegende Gesamtspannung verteilt sich additiv auf die
Teilspannungen.
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Dies
ist die Lösung von DERIVE!
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Die
Spannung U(t) ist eine Sinusspannung, die gegenüber der Strom
verschoben ist.
Die
Beziehung für die Phase lässt sich über tan(φ)
= (XL - XC)/R
besser merken.
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Der
Zusammenhang zwischen der Spannungs- und der Stromamplitude ergibt
wieder einen Widerstand. Er bekommt den Namen Scheinwiderstand Z.
Eine
einfachere Notation für Z:
Z = √(R2
+
(XL
- XC)2)
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Nun können wir die Phasenverschiebung und den
Scheinwiderstand in Abhängigkeit von Winkelfrequenz darstellen:
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Wir
erkennen, dass an der Resonanzfrequenz ein Minimum des
Scheinwiderstandes vorliegt (und somit ein Maximum der Stromstärke)
sowie dass dort Strom und Spannung in Phase sind.
Diese
Resonanzfrequenz ergibt sich aus ω0
= 1/√(LC) .
(Dort
ist Z = R und XL = XC)
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Bem.: Diese
RLC-Reihenschaltung heißt auch Siebkette, da die Resonanzfrequenz verstärkt
und die anderen Frequenzen unterdrückt („herausgesiebt“) werden.
Die ist z. B. im Radiogerät o. ä. nützlich, in dem über die Veränderung
von L oder C der richtige Sender eingestellt wird.
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